Hammerwochende

Es gibt Tage, da ist absolut nichts los, und dann wieder welche wo man sich am liebsten teilen würde. Die kommenden Tage zählen zu zweiterem.

Heute Abend geht’s erstmal zur Dead Disco nach Langensalza, da gibt’s Indie und Elektrorock vom feinsten.

Morgen, Freitag der 10.04:

Zum einen ist da eine hübsche Party im Juzi
- Dort gibt’s Erlebnisgastronomie deluxe:
„ Wir werden keine Mühen und Kosten scheuen, euch mitten in Göttingen (also sozusagen im Herzen der Bestie) eine Party zu präsentieren, auf der man das Gefühl hat, man wäre in einem Jugendzentrum das seit 27 Jahren in Hand von Autonomen ist.

Mit Liebe zum Detail und in tagelanger Vorbereitung werden wir schummrige, dunkle Räume erschaffen, in denen ihr zum assoziierten Flair veganer Volxküchen, verschwitzter Punks und vergilbten Politplakaten der letzten Jahrzehnte, feiern könnt.

Das Ganze zum topmodernen Sound von Mikkroklubbing und Tongut. Für die FreundInnen der etwas leichteren Musik gibts Pop/Soul/Funk zu Schirmchengetränken auf einem zweiten Floor.“

Hört sich sehr geil an, aber es kommt definitiv noch besser:

8 Jahre besetzt Festival im besetzten Haus Erfurt

undefinedNicht nur, das es auch so wichtig ist,das bedrohte Projekt zu unterstützen, legen die Techno-Götter von 1 Foot in da Rave auf. Torsun aka Nick Rave und Rampue lassen dann auch nochma solo die Plattenteller drehen und die Meute tanzen. Das wird fett…

Und als ob das nicht noch genug wäre gibt’s Donnerstagsfeierei (am Freitag, hää?) in der Gerber in Weimar. Techno, Elektro und Autonomes Zentrum….

Samstag dem 11.4 geht’s munter weiter: Im Theaterkeller in Göttingen heißt es mal wieder Sweatbox

„Sweatbox ist denglisch für Schwitzkasten – und schwitzen sollt ihr, wenn die DjAnes de_cay, *dnl* und toni_torpedo entlang der (zugegeben etwas krummen) Achse Hamburg-Berlin-Göttingen die Tanzdielen zum beben bringen.
Egal, was in eurer Blutbahn zirkuliert, bei 130bpm zirkuliert es gleich mal doppelt so schnell, und das äußert sich in zuckenden Bewegungen und nem fetten (Muskel-)Kater am nächsten Tag.
Musikalisch heißt der rote Faden House, aber wenn man so durch ist wie die drei, kann man auch schon mal den Faden verlieren und von Pop über Techno und Big Beat bis Crunk in alle möglichen und unmöglichen Gefilde der (elekronischen) Musik abschweifen. Hauptsache bassstark.
Und dass mit House nicht weiße Hosen und Testostyle gemeint sind, versteht sich ja wohl von selbst. Punk-Attitüde lautet hier das Stichwort. Statt Jazzhands gibts Mittelfinger, und statt Dresscode heißt es: Uns doch egal, wie ihr rumlauft! Morgens um 7 sehen dann ja eh wieder alle gleich scheiße aus. Und was will man mehr?“

Nur zu empfehlen, Toni Torpedo verzapft echt guten Scheiß!

Außerdem legt Heiko von Radio Top 40 in Mühlhausen auf.

Wer dann ab ca. 5:00uhr noch mehr möchte, kann ins Möbellager Erfurt fahren und dort bei 70 DJ’s auf was weiß ich wie vielen Floors abfeiern. Letztes Mal gings bis 18:00Uhr, also eine gute Sache, wenn man nach der Sweatbox Party noch nicht heim möchte.

Und wenn dann die Toren des Möbellagers schließen, ist es ja schon

Ostersonntag

Und da heißt es: Osterrave! mit Captain Capa und Egotronic im Rosenkeller Jena.
Am besten schon gleich nach dem Möbellager schnell was essen und dann nach Jena fahren, denn der Rosenkeller ist nicht groß und ich schätz mal die Sause wird ausverkauft werden.

Hm. Oder man bleibt in Erfurt und besucht den dritten Tag des 8-Jahre besetzt Festivals. Dort kann man ab 02:00Uhr meinen Kumpel Schildkröte aka DJ Android Dance an den Scheiben sehen bzw. hören.

Und bei all dem Feiern nicht vergessen: Das besetzte Haus ist akut räumungsbedroht! Und dort gibt es nicht nur fette Partys sondern es ist auch ein wichtiger Ort für linke Politik. Also:

Und jetzt bin ich erstmal off, ich muss schon mal vorschlafen. Hehe.