Was ist los?

Unerwarteterweise gibt es selbst hier in der nordthüringer Provinz Veranstaltungen für die es sich lohnt Werbung zu machen.

Morgen, Mi. 06. Mai 09 – Noch immer Versöhnung?? – 19:30 Uhr Synagoge Mühlhausen

Über 60 Jahre ist es her, dass Millionen von Menschen Opfer der Ideologie und Herrschaft der deutschen Nationalsozialisten wurden. 60 Jahre danach gibt es immer weniger Überlebende aus dieser Zeit, und 60 Jahre danach ist es ein Kapitel der Geschichte, das für die junge Generationen in weiter Ferne liegt. „Noch immer Versöhnung??!“ Diese Frage steht deshalb provokant als Überschrift für einen Vortrags- und Gesprächsabend, zu dem der ökumenische christlich-jüdische Arbeitskreis Mühlhausen einlädt. […] All diese Aktivitäten, die darauf zielen, Verantwortung für die Folgen des Nationalsozialismus zu übernehmen, werden unter Einbeziehung des deutsch-israelisch-palästinensischen Verhältnisses bei dem Gesprächsabend am Mittwoch in der Mühlhäuser Synagoge vorgestellt und diskutiert.

via TA.

Fr. 08. Mai 09 – Tag der Befreiung. Wir sagen Danke. – 16:00Uhr Hauptfriedhof Mühlhausen

Am 8. Mai 1945 haben die Alliierten Deutschland zur Kapitulation gezwungen und so die hier lebenden Menschen vom Nationalsozialismus befreit.
Wir möchten „Danke“ sagen und den gefallenen Alliierten und Widerstandskämpfer_innen gedenken.
Deshalb findet am Freitag dem 8. Mai um 16:00Uhr eine Kranzniederlegung am Denkmal der Sowjetischen Gefallenen am Mühlhäuser Hauptfriedhof statt.
Auf dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nie vergessen werden!

Via AKM.

Mo. 11.Mai 09 – „Alles für meinen Vater“ – Cinestar Kino Mühlhausen

Der junge Palästinenser Tarek sieht keinen anderen Ausweg, als mit einem Selbstmordattentat mitten auf dem Markt von Tel Aviv die Ehre seines Vaters zu retten. Doch die Selbstzündung misslingt. So gewinnt er zwei Tage Lebenszeit, in denen er die jüdische Kultur und die unterschiedlichsten Menschen kennen lernt. Er rettet die suizidgefährdete Frau des störrischen Elektrohändlers Katz und verliebt sich in die wunderschöne wie wütende Jüdin Keren. Obwohl Tarek und Keren mit ihren eigenen Geschichten beschäftigt sind, bahnt sich die Liebe ihren Weg. In Tel Aviv beginnen zwei Tage voller Hoffnung und der Ahnung eines Neubeginns … In seinem Kinodebüt erzählt Regisseur Dror Zahavi eine berührende Geschichte mit atmosphärischen und frischen Bildern, die das alltägliche Leben Tel Avivs in den Mittelpunkt stellen. Die deutsch-israelische Koproduktion gewann den Publikumspreis des Internationalen Filmfestivals Moskau und ist in sieben Kategorien für den israelischen Filmpreis nominiert.

Na da!