Wieder da

Ich war die letzten Tage auf dem Fusion Festival und ich kann echt nur sagen, dass es der Hammer war. Auch wenn einige meinen, dass es scheiße geworden ist, kann ich da nicht zustimmen. Es ist wunderschön und eindeutig das beste Festival, dass es gibt. Ich kenne kein anderes elektronisches Festival, wo so wenig Prolls herumlaufen und das auch noch einen verdammt guten politischen Anspruch hat. Und dass es Veränderungen gibt, kann man halt nie ausschließen. Gerade da linke Kultur so marktfähig ist. Und so viele Prolls, wie mancher hier heraufbeschwört, hab ich bei weitem nicht gesehen. Da sind vieleicht nur manche die sie sich kaum aus ihren Szenevierteln in Berlin und Hamburg herausbewegen echt verwöhnt.
Nur dass die Veranstalter keine Audiolith Bands mehr wollen, da der komische Chef diese als „antideutsche Keimzelle“(sic!) emfindet, finde ich ultrakrass. Was denkt sich der Idiot denn? Zumal religiöse Bands, wie die Jesus Skins und Halb-Antiimps wie Yok da waren. Ich hoffe, da wäscht dem Horst mal jemand die Füße…damit der Dreck aus dem Kopf nachrutsch.Naja, Renate und Plemo und Rampue waren trotzdem vor Ort *smile*

Jetzt bin ich aber wieder zurück und meine Ausreise rückt immer näher. Und damit wird sich auch in nächster Zeit einiges an meinem Blog verändern. Unter anderem das Design und der Informationsgehalt. Vorallem Berichte aus Bolivien, aber, da ich auch zwei Reisemonate habe, auch aus anderen Teilen Südamerikas. Ihr dürft gespannt sein.


8 Antworten auf “Wieder da”


  1. 1 Audiolithh8ter 30. Juni 2009 um 23:16 Uhr

    Super! Audiolith veröffentlicht auch Mucke, die auf Proll-Samplern auftaucht…insofern…

  2. 2 Plemo 01. Juli 2009 um 0:12 Uhr

    schöner bericht. du hastauch recht, wir sind verwöhnt. ich kenne die fusion seit 99 und empfinde die veränderung als traurig. abr denoch ist es im vergleich das beste und bleibt unvergleichlich.

    @audiolithhasser:

    prollsampler? man kann audiolith nicht so übern kamm scheren. jeder hat da andere ideale. egotronic stehen auf antideutsch, rampue auf gute music und ich auf la roux im moment. das hat doch alles nichts mit dem label (plattenfirma) zu tun. das ist sache der individuen. immer dieser grüpchen bildungswahn.
    aiai

  3. 3 Admin 01. Juli 2009 um 11:09 Uhr

    Ja, du hast wahrscheinlich Recht. Das war meine erste Fusion, daher habe ich natürlich keine Entwicklung erkannt…
    Aber was will man tuen?
    Es bleibt lediglich zu hoffen, dass nicht nur die Prolls die Fusion verändern, sondern auch die Fusion die Prolls ;)

  4. 4 cooler Typ 01. Juli 2009 um 13:00 Uhr

    Ey, meine Subkultur is besser als deine!!11!

  5. 5 Plemo 01. Juli 2009 um 14:41 Uhr

    Subkultur ? Hochkultur doch hoffentlich !!! und kultur und kulturen sind ein battle, so wars immer und so wirds auch vielleicht lange bleiben. linksdrehende joghurtkulturen, rechtsdrehende joghurtkulturen, religiöse kulturen, clubkulturen, sportkulturen, etc.pp
    :D

  6. 6 anarcho 11. Juli 2009 um 21:13 Uhr

    die fusion hat einen politischen anspruch?

  7. 7 Admin 12. Juli 2009 um 17:51 Uhr

    die fusion hat einen politischen anspruch?

    Jup. Es möchte einen Gegenpol zu der kapitalistisch-kommerziellen Pop Kultur darstellen. Schon am Eingang hängen zwei Antifa-Fahnen und du wirst durchweg durch Transparente aufgewordert, die politische Realität in Frage zu stellen. Außerdem gibt es neben Kino und Party auch jeden Tag mehrere Workshop zu Antirassismus, Freiraumbewegung, Sexismus und Gender und und und…

    Und, dass es nur (verdammt leckeres) vegetarisches und veganes Essen gibt, ist ja auch ein Zeichen

  8. 8 schlaraffenland 12. Juli 2009 um 23:10 Uhr

    und wie kann es einen gegenpol dazu darstellen? muss man da nicht fürs bier bezahlen?
    also von politischen anspruch kann man glaube ich mal nicht reden nur weil es antifa fahnen gibt. das mit den wprkshops allerdings ist richtig cool. wusst ich gar nicht.

    und letzteres ist ein zeichen für was? den politischen anspruch?

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