Archiv für November 2009

Lichtbilder

Ich habe nun in endlich mal einige Photos geschossen (und zwar während meiner kleinen Reise nach Cochabamba) und möchte die euch auch nicht vorenthalten. Die Bilder veröffentliche ich nach und nach auf meinem eigens dafür angelegten Photo-Blog http://leavetheworld.tumblr.com/.

Ich denke, irgendwann komme ich auch mal dazu hübsche Bilder von Santa Cruz zu machen.

Cochabamba

Cochabamba

Durch meine eigene Faulheit verspätet, nun endlich der Bericht von meinem kürzlichen Trip in die 700.000 Einwohner Stadt Cochabamba. Grund für die Reise war ein Seminar in einem Dorf drei Stunden außerhalb der Stadt. Das Seminar war okay, die Stadt hingegen richtig schön.
Cochabamba liegt in einem Talkessel am Fuß der Anden. Gerade hoch genug, dass es nicht zu heiß ist und noch so niedrig, dass trotzdem meistens angenehme Temperaturen um die 25°, 30°C herrschen. Nicht nur das Klima und das Essen, was das beste in Bolivien ist, kann in der Stadt des ewigen Frühlings beeindrucken. Gesäumt von vielen sehr schönen Plätzen in der Innenstadt und „bewacht“ von einer auf einem Berg gelegenen Christo Statue, die 2m höher ist, als ihr berühmtes Vorbild in Rio, bietet sie einen angenehmen Anblick, der nun noch von den vielen netten Kneipen und der – im Gegensatz zu Santa Cruz existierenden – Streetart übertroffen wird.

Doch ich will nicht ins Schwärmenden geraten: Diese Stadt hat auch hässliche Seiten und damit meine ich nicht nur die DDR-Blockbauten und die vielen alten Häuser. Nein, hier habe ich erstmal wirklich die Armut gesehen, von der ich in Santa Cruz nur in der Zeitung lesen kann: Menschen liegen am Straßenrand um zu schlafen und verkaufen selbst gemachtes Essen und anderen Kleinkram. Ja, man kann in einer durchschnittlichen Kneipe keine 20 Minuten sitzen ohne das so ein armer Schlucken ankommt, und einem sein Armbänder oder CDs zu verkaufen. Ja, selbst 9-jährige Mädchen, die zehn Uhr Nachts alleine durch die Bars ziehen um Zigaretten und Kaugummi zu verkaufen sind keine Ausnahme.

Straßen aus Zucker

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Seit letzter Woche ist die neue Ausgabe der Szene zeitschrift „Straßen aus Zucker“ raus. Diesmal unter anderem wieder mit einigen interessanten politischen Artikeln, einem Interview mit Frittenbude,einem Artikel zu Streetart und Praktisches zur Wehrdienstverweigerung.
Hier kann die neue Ausgabe kostenlos heruntergeladen werden und auf der Website kann sie sogar versandkostenfrei (auch gern in höherer Stückzahl) bestellt werden.
Auch Aufkleber gibt es neue, die alte Auflage (und damit mein Liebling: „Mein Lipgloss ist wichtiger als Deutschland“) ist allerdings vergriffen. Aber schaut selbst.

Straßen aus Zucker

PS: Ich mach mich übrigens morgen auf nach Cochabamba. Wer grad in der Gegend ist, kann sich melden!

Ästhetische Leckerhappen

Es gibt Szenen und Momente im Leben, die sind einfach von atemberaubender Schönheit. Sie kommen unerwartet und gehen genauso schnell wieder vorbei. Zum Glück gibt es Menschen, die halten sie fotographisch fest. Noch toller ist, dass sie diese Photos dann auch noch im Internet veröffentlichen und so mit uns allen teilen.

Ich hab in den letzten Tagen viele schöne Seiten entdeckt und möcht euch gerne einige empfehlen.

bilderbuch.
Ich weiß. Normalerweise kommt das beste zum Schluss. Trotzdem. Das „Bilderbuch“ ist mein absoluter Favourit. Seine Fotos können einem den Tag versüßen und schaffen es immer wieder mich zu begeistern. Zumeist handelt es sich hierbei um eingescannte analoge Fotos. Zumeist von im selbst geschoßen. Top!

trueveganlove.
Was als Provinzblog begann, den ich nur sporadisch verfolgte, weil sie mit schlaraffenland befreundet war, hat sich nur zu einem ausgesprochen hübschem Foto-Blog entwickelt. Zwar schießt sie die Fotos nicht selbst, aber das kann ja der/dem Betrachter_in gleich sein.

clickkind.
Cklickind zu promoten ist mir eine Herzenssache. Nicht nur, weil sie auch persönlich eine sehr nette Person ist, auch haben einige ihrer Fotos echt Potenzial. Weil sie aber „zu faul zum bloggen“ ist, und sich so meine Lieblingsphotos von ihr (noch) nicht auf dem Blog befinden, blogge ich sie, frecherweise, einfach mal hier:

Clickkind1

clickkind2

clickkind3

rebelart.
Zum Schluss noch eine ganz besondere Sache. Hier handelt es sich nicht um spezielle Fotos, sondern um Streetart und und andere urbane Kunst, die dokumentiert und per Bild alles sichtbar gemacht wird. Sehr sehr hübsch.