Archiv der Kategorie 'Werbung'

fashion is art, art is love, love is real

Momente.Blogsport bietet als Weihnachtsgeschenk etwas ganz besonders an. Zum Verschenken zu spät, aber um sein frisches Weihnachtsgeld zu investieren ganz Recht: Designer-Shirts.

Die Designs sind von einem jungen, erfolgreichen Künstler hier aus Santa Cruz und streng limitiert. Das heisst, soviel wie ihr jetzt bestellt, wird gedruckt, nicht mehr. Kostenpunkt liegt, je nachdem wieviele Menschen bestellen zwischen 17$ und 27$ (also zwischen 12€ und 19€).

Die Materialqualität ist gut, Größe (S,M,L,XL,XXL) je nach Wunsch.

Versand kostet noch mal einige Euronen mehr, je nachdem wo ich euch gerade befindet. Wer gerade in Deutschland oder dem restlichen Europa ist und sich bis März gedulden kann, bezahlt dann nur den Versand innerhalb Deutschland bzw. EU.

Diese beiden Modelle stehen zur Auswahl:

Buddha
„Buddha“

Game Lover
„Game Lover“

Interessent_innen kann ich gerne eine höhere Auflösung zukommen lassen.
Bei Fragen oder um zu bestellen, schreibt mir einfach eine Nachricht.

Das Angebot gilt 9 Tage, also nur bis zum 31.12.2009!

Lichtbilder

Ich habe nun in endlich mal einige Photos geschossen (und zwar während meiner kleinen Reise nach Cochabamba) und möchte die euch auch nicht vorenthalten. Die Bilder veröffentliche ich nach und nach auf meinem eigens dafür angelegten Photo-Blog http://leavetheworld.tumblr.com/.

Ich denke, irgendwann komme ich auch mal dazu hübsche Bilder von Santa Cruz zu machen.

Cochabamba

Straßen aus Zucker

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Seit letzter Woche ist die neue Ausgabe der Szene zeitschrift „Straßen aus Zucker“ raus. Diesmal unter anderem wieder mit einigen interessanten politischen Artikeln, einem Interview mit Frittenbude,einem Artikel zu Streetart und Praktisches zur Wehrdienstverweigerung.
Hier kann die neue Ausgabe kostenlos heruntergeladen werden und auf der Website kann sie sogar versandkostenfrei (auch gern in höherer Stückzahl) bestellt werden.
Auch Aufkleber gibt es neue, die alte Auflage (und damit mein Liebling: „Mein Lipgloss ist wichtiger als Deutschland“) ist allerdings vergriffen. Aber schaut selbst.

Straßen aus Zucker

PS: Ich mach mich übrigens morgen auf nach Cochabamba. Wer grad in der Gegend ist, kann sich melden!

Ästhetische Leckerhappen

Es gibt Szenen und Momente im Leben, die sind einfach von atemberaubender Schönheit. Sie kommen unerwartet und gehen genauso schnell wieder vorbei. Zum Glück gibt es Menschen, die halten sie fotographisch fest. Noch toller ist, dass sie diese Photos dann auch noch im Internet veröffentlichen und so mit uns allen teilen.

Ich hab in den letzten Tagen viele schöne Seiten entdeckt und möcht euch gerne einige empfehlen.

bilderbuch.
Ich weiß. Normalerweise kommt das beste zum Schluss. Trotzdem. Das „Bilderbuch“ ist mein absoluter Favourit. Seine Fotos können einem den Tag versüßen und schaffen es immer wieder mich zu begeistern. Zumeist handelt es sich hierbei um eingescannte analoge Fotos. Zumeist von im selbst geschoßen. Top!

trueveganlove.
Was als Provinzblog begann, den ich nur sporadisch verfolgte, weil sie mit schlaraffenland befreundet war, hat sich nur zu einem ausgesprochen hübschem Foto-Blog entwickelt. Zwar schießt sie die Fotos nicht selbst, aber das kann ja der/dem Betrachter_in gleich sein.

clickkind.
Cklickind zu promoten ist mir eine Herzenssache. Nicht nur, weil sie auch persönlich eine sehr nette Person ist, auch haben einige ihrer Fotos echt Potenzial. Weil sie aber „zu faul zum bloggen“ ist, und sich so meine Lieblingsphotos von ihr (noch) nicht auf dem Blog befinden, blogge ich sie, frecherweise, einfach mal hier:

Clickkind1

clickkind2

clickkind3

rebelart.
Zum Schluss noch eine ganz besondere Sache. Hier handelt es sich nicht um spezielle Fotos, sondern um Streetart und und andere urbane Kunst, die dokumentiert und per Bild alles sichtbar gemacht wird. Sehr sehr hübsch.

Koksen Kotzen Kommunismus

Die bolivianische Stadt La Paz zieht Rucksackreisende aus aller Welt an – sie gilt als Hotspot für den Drogentourismus. Schuld daran ist die Bar Route 36. Sie ist so verrucht, dass sie ständig den Ort wechseln muss.
«Wenn man die Bar zum ersten Mal betritt, möchte man meinen, man sei in einer normalen, wenn auch etwas heruntergekommenen Kneipe gelandet. Dieser Eindruck ändert sich jedoch spätestens, wenn der Kellner nicht nach Getränkewünschen, sondern nach der Menge Kokain fragt, die man zu konsumieren gedenkt.» So beschreibt ein Tourist im Forum der Schweizer Organisation Eve&Rave seinen ersten Besuch in der Kokainbar Route 36. Die Kellner in der Bar servieren das Kokain in CD-Hüllen mit einer Selbstverständlichkeit als wären es Sandwichs. Dazu gibt es kleine, acht Zentimeter lange Röhrchen.

Route 36 – die erste Kokain-Lounge der Welt – ist wohl die berühmteste Bar in ganz Südamerika. Ein Reporter der britischen Zeitung «The Guardian» wollte sich selber ein Bild vor Ort machen und reiste nach La Paz. Die 2-Millionenstadt liegt auf etwa 3600 Metern im Anden-Hochland. Bolivien ist eines der ärmsten Länder in Lateinamerika, die soziale und politische Lage ist angespannt und Kriminalität und Armut sind hoch.

«Die Qualität ist herausragend»

«Jeder kennt diesen Ort», sagt Jonas, ein Rucksacktourist der vor zwei Tagen angekommen ist. Obwohl Kokain in Bolivien illegal ist, scheint in der Bar niemand wirklich beunruhigt zu sein. «Der Eigentümer der Bar hat die richtigen Leute bezahlt», sagt ein Kellner mit einem Lächeln dem Reporter des «Guardian». Tausende Touristen besuchen die Bar jedes Jahr und konsumieren Kokain, das berühmt für seine Reinheit ist.

Im Forum von Eve&Rave heisst es dazu: «Man kann zwischen Premium- und Standard-Qualität wählen, ein Gramm kostet etwa zehn Euro – relativ viel für bolivianische Verhältnisse. Die Qualität ist aber herausragend, das Kokain sehr rein, pulvrig und entfacht eine herrliche, lang andauernde Wirkung. Ich habe in keiner anderen lateinamerikanischen Stadt Stoff von solch hoher Qualität konsumiert.»

Was wie eine überschwängliche Gastro-Kritik daherkommt, ist gefährlicher, als es sich anhört. Kokain – wie jeder weiss – macht schnell süchtig und kann den Körper zerstören.

Obskure Szenen in der Bar

Wegen dem illegalen Treiben muss die Bar regelmässig ihre Räumlichkeiten wechseln. Wenn es gut kommt, kann die Kneipe drei Monate am gleichen Ort bleiben. Meistens wechselt sie den Platz aber alle zwei Wochen. «Doch die Taxifahrer wissen stets Bescheid, wo sich die berüchtigte Bar gerade befindet», sagt ein Redaktor einer bolivianischen Zeitung, der anonym bleiben will.

Ein Rucksacktourist beschreibt, was für obskure Szenen sich in der Bar Route 36 abspielen: «Aufgelockert wird die Atmosphäre durch lustige Spielchen, etwa wird von Zeit zu Zeit ein mit Drogen und Kondomen gefülltes Pappmaché-Tier an die Decke gehängt und von einem Gast mit zugebundenen Augen kaputt gehauen. Die Drogen werden auf dem ganzen Boden verstreut und eine Meute von Besuchern wirft sich auf die Päckchen und erfreut sich an Gras und Kokain.»

DEA aus dem Land geworfen

Der Kokain-Tourismus in La Paz ist auf eine Kombination von korrupten Behörden und dem allgemein chaotischen Treiben in der Stadt zurückzuführen. Aber auch Staatschef Evo Morales ist daran nicht ganz unschuldig: Der Präsident Boliviens kämpfte stets für die Rechte der Kokabauern und hat die US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA aus dem Land geworfen. Nirgendwo in Südamerika wächst die Kokainproduktion schneller als in Bolivien.

Der «Guardian»-Journalist zieht nach seinem Besuch folgendes Fazit: Den Kokain-Tourismus in La Paz zu stoppen dürfte so schwierig sein wie die Leute damals während der Prohibition vom Trinken fernzuhalten.

(via)

Cool, was?
Allerdings will ich hier noch einige Fakten klarstellen: Evo Morales begünstigt mit seiner Politik nicht den Drogenkonsum. Eher im Gegenteil. Zwar tritt der ehemalige Kokabauer für die Förderung des Kokaanbaus und Exports ein, hält aber nicht viel von Koks. Koka ist ein traditionelles bolivianisches Produkt, dass schon seit Jahrtausenden in Bolivien angebaut und konsumiert wurde. Es geriet erst in Verruf, als es 1859 Albert Niemann gelang, Kokain aus den Pflanzen zu isolieren und er damit die weit verbreitete Edeldroge Kokain erfand.
Die chemische Erstellung, der Handel, Besitz und Konsum desselben wird in Bolivien extrem verfolgt. Beim Umgang mit Drogen warten im Vergleich zu Deutschland drakonische Strafen. Wird man mit solchen aufgegriffen, kann man schon mal gleich ein halbes Jahr ins Gefängnis wandern. Nicht selten fährt die Polizei mit Hundertschaften auf Partys und stellt fest, ob dort Drogen konsumiert werden. Wenn sie welche finden, werden erstmal alle (!) Partybesucher/innen mit aufs Präsidium geschleppt. Auch innerhalb des Landes gibt es viele Kontrollposten, welche Busse, Lkws und Autos auf Drogen durchsuchen.

Das der bolivianische Präsident die DEA aus wies, ist nicht einer liberalen Drogenpolitik geschuldet, sondern anderen politischen Gründen (zum Beispiel der Wunsch nach anderweitigen Nutzung des Cocas).

Des weiteren gilt festzuhalten, das die Bar 36 nicht die erste und auch nicht die einzige Bar ist, wo man Koks bestellen kann. Das Besondere ist nur die gute Qualität und dass man es quasi offen tun kann. Inoffiziell, sprich unterm Tisch, kann man Koks in relativ vielen Bars in Bolivien bestellen. Nicht umsonst wird das Koka hauptsächlich in Bolivien angebaut und ein Großteil zur Kokainproduktion verwendet.

Oder mal n Naeschen ziehen....

Thüringen brennt

Das gibt es nicht. Kaum schicke ich mich an Deutschland zu verlassen, versinkt Thüringen in einem wildem Party Meer.
Kommendes Wochenende, mein vorerst letztes hier in der BRD, geht es auch schon los: Captain Capa geben ihr Wieder-gut-mach Konzert im alten Innenministerium Erfurt. Dazu gibt es eine Reggae Band, DJ Gimmix und den guten alten Minimal-Master Stanley Schmidt. Kaum zu ende gefeiert geht’s am Samstag in Erfurt auch gleich weiter. Am Maislabyrinth in Erfurt Gispersleben entpuppt sich wieder (diesmal Open-Air) der Minimal-Kracher „Nachtfalter“, wieder mit höchsten Gästen, diesmal exklusiv mit Egotronic!
Zu einem von diesen beiden Events wollt ich auf jeden Fall nochmal schauen, bevor ich Dienstag in den Flieger steige. Wenn überhaupt, wird es aber nur Freitag werden können, da ich Samstag wahrscheinlich eine kleine Abschiedsparty gebe bzw. bekomme.

Kaum bin ich in Südamerika organisiert mein wertgeschätzter alter Kumpel Schlaraffenland eine Mega-Fete in Nordhausen. Schlechtes Timing würde ich sagen, trotzdem empfehle ich jedem und jeder die noch in Deutschland sind dort hin zu gehen: Wer fehlt ist selber schuld!
Ab 22:00Uhr beginnt am 22. August in der Destille Nordhausen auf zwei Floors die Feier des Jahres. Auf dem Mainfloor spielt die aktuelle Elektronica-Szene-Trend-Band Captain Capa und anschließend sorgen Toni Torpedo von der Sweatbox Berlin/Göttingen (heißer Scheiß) und Leosa für pausenlosen Tanzzwang. Im überaus stylischen Keller entführen euch Paul Perry und Oscar Hilde (!!!) sowie Stanley Schmidt und Dackelsuppe in feinste Minimal Tanz Ekstase.
Ehrlich, was besseres hat es in Thüringen nicht gegeben und wer dieses Event verpasst (wie ich), der hat sich gründlich zu ärgern.

Wir raven hartRaven Rückseite
Das gute ist: Man brauch auch nicht ins Bett zu gehen, wenn die Destille ihre Toren schließt, denn am Samstag kann man mit Stanley Schmidt gleich weiter zur CSD nach Erfurt fahren, wo bei außer dem eben genannten Dejaay auch u.a. lea legrand und noisy pig auflegen.
Also viel Spaß, wir sehen uns.

PS: Bericht vom VOS in Berlin folgt in den nächsten Tagen.

Berlin und Teheran

So. Morgen beginnt ganz offiziell mein FSJ mit einem Vorbereitungsseminar in Berlin. Ich gehe mal davon aus, dass ich dort auch Internet haben werde. Inhaltlich erwarte ich allerdings nicht sehr viel. Zwar soll es auch um gesellschaftliche Themen und interkulturelle Kommunikation gehen, das Niveu schätzte ich aber, ausgehend vom letzten Seminar, als nicht sehr hoch ein. Wer sich etwas intensiver mit dem Thema interkulurelle Kommunikation beschäftigem will, dem/der empfehle ich Tzetan Todorov – „Die Eroberung Amerikas – Das Problem des Anderen“ vom Suhrkamp Verlag. Auch wenn der Mann nicht ganz unumstritten ist, ist das Buch doch sehr gut und unerlässlich für die Diskussion um das oben genannte Thema. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an meine Lieblings-Doktorantin in Berlin/Wien für das Buch ;)

Und noch was: Anscheind gibt es in letzter Zeit immer eine gute Demo, wenn ich nach Berlin komme. Diesmal möchte ich auch dafür werben. Morgen, am 05. August findet um 18.30 Uhr am Brandenburger Tor in Mitte eine Kundgebung zum Thema „Freiheit statt Islamische Republik! – Solidarität mit der iranischen Freiheitsbewegung – Keine Unterstützung und Anerkennung des iranischen Regimes!“, veranstaltet von der Initiative „Stop the Bomb“ statt. Also wer das ist, soll sich hinbewegen. Ich glaube nicht, dass ich es kann, da mein Seminar um 15:00Uhr losgeht.

Stopp the Islamists!

Zwischenmeldung

Aus den verschiedensten Gründen komme ich in letzter Zeit leider einfach nicht mehr zum bloggen. Daran wird sich auch in nächster Zeit nichts ändern, da ich heute erst einmal in den Urlaub fahre.
Bevor ich mich aber verabschiede möchte ich noch einen Blog empfehlen, der es mir zurzeit sehr angetan hat:

http://annalist.noblogs.org

Der Blog wird von Anne Roth betrien, der Lebensgefährtin von Andre‘ Holm, bekannt geworden als angeblich intellektueler Kopf der mg.
Anne berichtet auf dem Blog seitdem über die Praxis des BKA und der BAW. Manchmal wüsste man nicht, ob man beim lesen weinen oder lachen sollte, wenn es nicht so ernst wäre.

Viel Spaß beim schmöckern (auch wenn Anne jetzt auch in Urlaub fährt), bis bald.