Momente - Gesellschaftskritik, Privates & Politisches aus Bolivien http://momente.blogsport.de Fri, 21 May 2010 00:09:26 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Vorbei. Aus. Ende. http://momente.blogsport.de/2010/05/21/vorbei-aus-ende/ http://momente.blogsport.de/2010/05/21/vorbei-aus-ende/#comments Fri, 21 May 2010 00:09:26 +0000 Admin Blog http://momente.blogsport.de/2010/05/21/vorbei-aus-ende/ Der*Die eine oder andere wird es wahrscheinlich schon gemerkt haben. Dieses Blog stirbt. Statt regelmäßigen Post starrt dem Besucher nur die Einöde längst vergängener „Neuigkeiten“ entgegen. Das mag nicht zuletzt in meiner aktuellen Unlust begründet sein, hat aber auch damit zu tun, das die einst neuen und faszinierenden Begegnungen in Südamerika mir längst vertraut und so wenig berichtenswert erscheinen.
Kurz und schmerzlos: Hier wird nichts mehr passieren.
Sollte ich mich jemand dazu entscheiden weiterzuloggen, wird dies auf einer neuen Adresse geschehen, die ich hier bekannt geben werde. Der Blog bleibt als Archiv bis auf weiteres erhalten. Wenn jemand mich noch kontaktieren möchte, bin ich auch weiterhin unter dem Kontaktseite zu erreichen.
Adios!

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Karneval http://momente.blogsport.de/2010/03/02/karneval/ http://momente.blogsport.de/2010/03/02/karneval/#comments Tue, 02 Mar 2010 18:20:26 +0000 Admin Blog Bolivien Genüße und Feierei KulturSanta Cruz http://momente.blogsport.de/2010/03/02/karneval/ Ja. Ich gebe es zu. Ich bin ziemlich schreibfaul geworden. Das liegt einerseits daran, dass ich in letzter Zeit abends viele Dinge tue und selten allein zu hause sitze, aber auch daran dass ich gerade – aus welchen Gründen auch immer – einfach eine Blog-Unlust habe.

Wie dem auch sei. Eine Sache habe ich mir vorgenommen zu bloggen: Karneval. Was man hier zumeist von Rio und Brasilien kennt, hat wenig mit dem Fest zu tun, was unter dem gleichen Namen in Deutschland zu vorzufinden ist.

Auffallend sind vorallem die regionalen Unterschiede. Karneval in Santa Cruz ist nicht wie Karneval in Rio und auch nicht wie der in La Paz oder Cochabama.
Der Karneval in Orouro zum Beispiel – seines Zeichens Weltkulturerbe – ist bekannt für große und lange Umzüge mit traditionellen Tänzen und farb- und motivreichen Kostümen.

Nun, der Karneval in Santa Cruz ist … sagen wir mal weniger traditionell. Man könnte es eher mit einem unglaublich großem und ausschweifenden Volks- und Trinkfest umschreiben. Dies nimmt Dimensionen an, die ich mir aus Deutschland nicht vorstellen konnte und auch nicht von dem sonst eher biederen und ruhigen Santa Cruz erwartet hatte.
Schon Wochen vorher wird jedes Wochenende ein sogenannter Prä-Karneval zelebriert: Mit Shows, der Wahl einer Karnevalskönigin, Umzügen und Besäufnissen.
Wochenlang gibt es kein anderes Gesprächsthema in Santa Cruz, alles und jeder bereitet sich auf den Karneval vor.
Ist es dann soweit, geht von Freitag bis Dienstag niemand arbeiten, die Polizei zieht verstärkt auf, das öffentliche Verkehrsnetz bricht zusammen, das komplette Zentrum wird für den Verkehr gesperrt und der Großteil der Geschäfte schließen ihre Pforten. Kurzum: Das normale gesellschaftliche Leben setzt aus und der Ausnahmezustand setzt ein.
Was alle Karnevalsfeiern in Bolivien gemeinsam haben, ist dass sich die Menschen auf den Straßen mit Wasserbomben bewerfen, mit Schau einsprühen und mit Wasserspritzpistolen nassmachen.
Was Santa Cruz besonders macht, ist dass hier die Wasserpistolen auch mit Farbe gefüllt sind. An jeder Ecke wird extrem günstig Fläschchen nicht-wasserlöslicher Farbe in allen Farbrichtungen verkauft.
Das beeinflusst natürlich auch das Straßenbild: Die wenigen Busse und Taxis die noch fahren sind komplett mit Schlamm eingerieben um nicht für den Rest ihrer Zeit mit bunten Farbflecken auf dem Lack herumfahren zu müssen und alle Menschen, die in Santa Cruz geblieben sind, verlassen das Haus nur noch in alten Klamotten, da die Farbe sich nicht auswaschen lässt.

Karneval beginnt zwar Samstagabend mit einem gigantischen, kilometerlangen und im Fernsehen übertragenen Umzug; das Herzstück dieses Festes bildet jedoch die Straße oder nochmehr sogenannte „Garagen“ an den Folgetagen. Diese Garagen sind Grundstücke, oft Garagen oder Parkplätze die über die Stadt verteilt sind und auf denen man (wenn man vorher für Eintritt und Bier bezahlt hat) den ganzen Tag über feiern kann.
Das sieht dann so aus, dass sich dort jeweils hunderte Menschen versammeln, und von Mittags an feiern, tanzen, Bier und Schnaps trinken. Dabei wird sich extensivst bei sommerlichsten Temperaturen betruncken und sich gegenseitig mit Wasser, Schaum, Farbe und Bier übergossen. Das das außerdem sexuell sehr aufgeladen ist versteht sich von selbst.
Gegen Abend ist die Feier jedoch meist auch schon wieder vorbei und meistens gehen gegen 20Uhr oder 22:00Uhr die Leute – völlig fertig und alkoholisiert – nach Hause, schlafen ihren Rausch aus und tauchen am nächsten Mittag mehr oder weniger ausgeruht wieder in der Garage auf um das Prozedere fortzuführen.

Karneval hier in Santa Cruz kann man nur lieben oder hassen. Viele verlassen für das verlängerte Wochenende die Stadt oder decken sich vorsorglich mit Lebensmitteln ein, um das Haus für Karneval nicht verlassen zu müssen.
Spätestens Montag versinkt die Garage in einer Schlammpfütze und einer Wiese aus leeren Bierdosen welche schon einen markanten Geruch ausströmt. Einzig allein der noch vorhandene Restalkohol der Vortage ermöglicht es mit wenigen Bier dies schnell auszublenden und ein Teil der betrunkenen ausgelassenen, Bier-Schweiss-Farb-triefenden Masse zu werden.
Zusammenfassend hat es eine Bekannte von einer Freundin beschrieben, die uns von Karneval zu einer christlichen Freizeit außerhalb der Stadt abwerben wollte: „Für diese Tage werden alle Regeln des menschlichen Miteinanders außerkraftgesetzt. Jeder tut so als ob er ausgelassen und fröhlich wäre, alle Grenzen werden überschritten.“

Die Grenzüberschreitung betrifft bei einigen aber leider nicht nur den bisherigen Promille-Rekord: Während der Karnevalszeit kann man als Frau nach Dämmerung nicht alleine in der Straße laufen. Insgesamt gab es in Bolivien über 70 Karnevalstote, meist alkoholbedingte Verkehrstote und Resultate enthemmter handgreiflicher Auseinandersetzungen.

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Sucre http://momente.blogsport.de/2010/02/08/sucre/ http://momente.blogsport.de/2010/02/08/sucre/#comments Mon, 08 Feb 2010 18:42:48 +0000 Admin Blog BolivienBoliviensucre http://momente.blogsport.de/2010/02/08/sucre/ Ja, ich lebe noch. Es ist relativ lange her seit seit dem letzten Artikel, aber wie das immer so ist: zuerst passiert nichts erwähnenswertes, und dann viel zu viel um noch Zeit zum Bloggen zu finden.

Whatever, vorletzte Woche war ich in Sucre, der Hauptstadt Boliviens, und möchte euch ein kleinen Bericht nicht vorenthalten.

Vorweg allerdings: Wer von Santa Cruz nach Sucre reisen möchte und nicht zu der Sorte Abenteuer-Reisenden gehört, denen kein Bus zu klapprig und kein Hostel zu schmutzig ist, dem rate ich davon ab diese Strecke auf dem Landweg zu bewältigen.
Sucre liegt, obwohl eigentlich Hauptstadt, nicht auf der Hauptverkehrsroute in Bolivien, dass heißt es gibt nur wenig Busse nach nach Sucre. Und die, welche da fahren sind…nunja…sagen wir mal Mittelklasse. Das „luxeriöseste“ was mensch auf dieser Strecke kaufen kann ist der 4-Sitz Schlafbus. Das heißt eine alte Klapperkiste ohne Toilette oder besondere Federung, welche einem jeden Stein auf den unbefestigten – und teilweise unbeleuchteten – Wegen der 16-Stunden Tortour spüren lässt. Eine Klimaanlage ist natürlich auch totaler Luxus. Will heißen, dass der Bus sich am Nachmittag in der prallen Hitze von Santa Cruz unglaublich mit Wärme auflädt, dass man eigentlich nur am offen Fenster und Fahrtwind nicht denaturalisiert und dann – so circa auf halbem Weg – in der Nacht in den Bergen auf nicht gekannte Kältegrade runtergekühlt wird. Ein Spaß für jeden, der in der cruzenischen Hitze nicht daran denkt, eine Winterjacke mitzunehmen.
Wobei es auch fraglich ist, ob es Platz zum umziehen gibt. Das was den Bus als „Schlafbus“ ausmacht ist, das man den Sitz um 20° nach hinten verstellen kann und ein kleinen Abstellplatz für die Füße hat.
Die Mittellose einheimische Bevölkerung ist nicht nur gezwungen diese Art der Fortbewegung zu nutzen, teilweise müssen sie auch auf dem Fußboden des Busses oder im Gepäckraum mitreisen. Die Busfahrer trinken sich zu allem Überfluss auch noch manchmal ’nen Schnaps um die Eintönigkeit ihres bitteren Lebens weg zu spülen oder kauen Koka um die 16-Stunden wach zu bleiben, während sie unbefestigte Bergserpentinen hoch kriechen.

Wer weder muss, noch will für den gibt es von BoÁ einigermaßen günstige (33 Euro) Flüge von Santa Cruz nach Sucre die sehr komfortabel und schnell sind.

Sucre an sich ist eine sehr schöne Stadt. Sie hat allerdings nicht wirklich Hauptstadt-Feeling. Im Gegenteil: Wären da nicht allgegenwärtig die bettelnden Kinder könnte man Sucre schon fast mit einer netten europäischen Kleinstadt verwechseln. So sauber, ruhig, geordnet und umrandet von mit Nadelbäumen bewaldeten Berghängen ist Sucre wirklich anders als andere bolivianische Städte.
Besonders einprägsam ist, dass das ganze Zentrum in Weiß gestrichen ist. Fast jedes Jahr werden die Hauswände neu angestrichen, damit der weiße Glanz erhalten bleibt.

Sucre ist eher ein ruhiges Städtchen. Hier gibt es nicht viele große Diskotheken oder Vergnügungsorte, dafür aber umso mehr Studenten. Museen, Kunstausstellungen und Bars in denen Filme und Theater gezeigt werden. Eine gelungene Abwechslung zum hektischen, lauten aber kulturlosen Santa Cruz.

Politisch-Historisch Interessant ist die sehr nahe gelegene Stadt Potosí. Sie ist die „Minen-Stadt“ Boliviens. Einst war sie die Goldgrube des Landes und eine der größten Städten der Welt. Heute ist sie ein Symbol der Ausbeutung und der Armut des Landes. Das Silber das in diesen Minen gefördert wurde, floss zu 100% nach Europa und war dort eine wichtige Grundlage des kolonialistischen Reichtums. Heute kriechen immer noch Minenarbeiter in die Stollen; das bisschen was sie dort finden, lohnt aber den Aufwand kaum. Sie leben in alten Lehmhütten vor den Minen und arbeiten den ganzen Tag in der Finsternis der Stollen. Jeder kann dort auch auf eigene Faust sein Glück versuchen. Wer an einer bestimmten Stelle Silber vermutet, kann er einfach zum Minenmarkt gehen, sich Dynamit kaufen und von mit dem sprengen und bergen anfangen. Die Gefährlichkeit dieser Arbeit für alle Arbeiter – tausende sind noch Kinder – muss ich nicht weiter erklären. Meistens werden die Minenarbeiter nicht älter als 35 oder 40 Jahre da danach der giftige Bergstaub ihre Lungen zersetzt. Wenn sie nicht vorher an einem Unfall sterben: Die Stollenanlagen und Ausrüstung sind aus 16. Jahrhundert und haben sich seit dem kaum geändert. Auch das ist Bolivien.


… mehr Bilder bald wie gewohnt auf dem Fotoblog http://leavetheworld.tumblr.com/

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Schluss mit 2009. http://momente.blogsport.de/2009/12/29/schluss-mit-2009/ http://momente.blogsport.de/2009/12/29/schluss-mit-2009/#comments Tue, 29 Dec 2009 04:16:55 +0000 Admin Blogxmas http://momente.blogsport.de/2009/12/29/schluss-mit-2009/ So; nun womöglich der letzte Post in diesem Jahr.

Weihnachten war okay und unerwarteterweise doch etwas anders als in Deutschland gewohnt. Irgendwie hat es hier doch etwas von Sylvester gehabt. Bescherung gibt es Punkt Zwölf Mitternacht in der Nacht auf den 25 Dezember. Überall höhrt und sieht man SylvesterWeihnachtsknaller und Feuerwerk. Und nach der Bescherung und dem familiären Abendessen geht man auch gern nochmal feiern.

Irgendwie auch symphatisch.

Ansonsten gibts es hier weder Jahresrückblick noch gute Vorsätze. Dafür aber eine hübsche Umfrage, ob und was sich 2010 hier ändern soll.

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fashion is art, art is love, love is real http://momente.blogsport.de/2009/12/23/fashion-is-art-art-is-love-love-is-real/ http://momente.blogsport.de/2009/12/23/fashion-is-art-art-is-love-love-is-real/#comments Tue, 22 Dec 2009 23:03:40 +0000 Admin Blog Genüße und Feierei Kultur Werbung http://momente.blogsport.de/2009/12/23/fashion-is-art-art-is-love-love-is-real/ Momente.Blogsport bietet als Weihnachtsgeschenk etwas ganz besonders an. Zum Verschenken zu spät, aber um sein frisches Weihnachtsgeld zu investieren ganz Recht: Designer-Shirts.

Die Designs sind von einem jungen, erfolgreichen Künstler hier aus Santa Cruz und streng limitiert. Das heisst, soviel wie ihr jetzt bestellt, wird gedruckt, nicht mehr. Kostenpunkt liegt, je nachdem wieviele Menschen bestellen zwischen 17$ und 27$ (also zwischen 12€ und 19€).

Die Materialqualität ist gut, Größe (S,M,L,XL,XXL) je nach Wunsch.

Versand kostet noch mal einige Euronen mehr, je nachdem wo ich euch gerade befindet. Wer gerade in Deutschland oder dem restlichen Europa ist und sich bis März gedulden kann, bezahlt dann nur den Versand innerhalb Deutschland bzw. EU.

Diese beiden Modelle stehen zur Auswahl:

Buddha
„Buddha“

Game Lover
„Game Lover“

Interessent_innen kann ich gerne eine höhere Auflösung zukommen lassen.
Bei Fragen oder um zu bestellen, schreibt mir einfach eine Nachricht.

Das Angebot gilt 9 Tage, also nur bis zum 31.12.2009!

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Christmas http://momente.blogsport.de/2009/12/21/chrismas/ http://momente.blogsport.de/2009/12/21/chrismas/#comments Mon, 21 Dec 2009 19:51:17 +0000 Admin Blog BolivienBolivienSanta Cruzxmas http://momente.blogsport.de/2009/12/21/chrismas/ Es gibt Sachen, die kann man einfach nicht übersehen. Dazu gehört auch die Weihnachtszeit. Schon lange bevor Dunkelheit und Kälte einsetzen stehen die Weihnachtsmänner in den Läden schon auf ihren Posten, um ja schon lange bereit zu sein, wenn der Konsument nach ihnen verlangt.
Zumindest in Europa.

Ich hier bekomme von Weihnachten vor allem durch Chat und Mailkontakt nach Deutschland mit. Vor allem klimatechnisch fühle ich alles andere als Weihnachten. Als ich im August Europa hinter mir ließ, war es noch ziemlich warm. Nach meiner Abschiedsparty konnte ich sogar noch in den Pool springen. Und seitdem wurde es auch nicht kälter. Manchmal fühlt es sich an, wie in einer Zeitschleife. Es wird einfach nicht Winter.

Aber natürlich wird hier auch Weihnachten zelebriert. Und das überraschend ähnlich zu den USA und Europa. Es gibt Weihnachtsmützen, (Plaste-)Weihnachtsbäume und Coca-Cola in der Weihnachtsedition. Sogar einige Zeitungen erscheinen im Xmas-Look, z.B. mit verschneiter Überschrift. Nicht nur, dass Santa Cruz noch nie Schnee gesehen hat, hier ist es, da Südhalbkugel, auch gerade Sommer. Aber das stört die Weihnachtsschmuck-Designer nicht.
Naja, wenigstens ist dieser nicht so all-präsent wie in Deutschland.

Ansonsten ist der Heiligabend inklusive Bescherung hier am 25. Dezember, betriebliche Weihnachtsfeiern, Wichteln und Familieneinheit gibt es hier auch. Nur der Adventskalender hat es noch nicht über den Teich geschafft.

Auf meinen tumblr-Blog finden sich inzwischen wieder neue Bilder u.a. mit der Weihnachtlichen Beleuchtung der Kathedrale in Santa Cruz.

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Political Beauty organisiert Medienhack zur Vertriebenenstiftung http://momente.blogsport.de/2009/12/10/political-beauty-organisiert-medienhack-zur-vertriebenenstiftung/ http://momente.blogsport.de/2009/12/10/political-beauty-organisiert-medienhack-zur-vertriebenenstiftung/#comments Thu, 10 Dec 2009 04:12:53 +0000 Admin Blog Politik und DiskussionEuropaMedienhack&DatenantifaMenschenrechte http://momente.blogsport.de/2009/12/10/political-beauty-organisiert-medienhack-zur-vertriebenenstiftung/ Stiftung Vertreibung

Die Presseagentur DPA hat heute unter dem Titel “Stiftung will Einfluss von Vertriebenen schmälern” über Pläne der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung berichtet, den Stiftungsrat um drei Personen mit aktuellem Flüchtlingshintergrund zu erweitern. Die zugrundeliegende Pressemitteilung ist allerdings nicht echt, sondern wurde von Aktivisten ausgesandt:

Erweiterte Struktur des Stiftungsrates vorgeschlagen

Berlin, 08.12.2009 – Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wird den vom Stiftungsrat um Prof. Dr. Hans Ottomeyer gefassten Beschluss zur Umstrukturierung der Stiftung in eine Interessenvertretung für die von Flucht und Vertreibung betroffenen Menschen in aller Welt rasch umsetzen.

Bundespräsident Horst Köhler hatte bereits am vergangenen Mittwoch angemahnt “die Stiftung nicht zu einem Schaustück der Ignoranz verkommen zu lassen, sondern die historische Chance zu nutzen, etwas für die weltweit über 20 Millionen Flüchtlinge zu tun.”

Der Stiftungsrat nimmt diese Aufforderung ernst und hat der Bundesregierung vorgeschlagen, den neu zu strukturierenden Stiftungsrat um drei Personen mit aktuellem Flüchtlingshintergrund zu erweitern, um so die Handlungs-, Kompetenz- und Glaubwürdigkeitschancen der Stiftung weiter zu erhöhen.

Diese Idee war bereits in der Vorbereitungsgruppe im Gespräch, die vor der Ernennung von Prof. Manfred Kittel zum Stiftungsdirektor im Juli 2009 getagt hatte.
Weil Deutschland aus den eigenen Erfahrungen mit Vertreibung gelernt hat, ist der Stiftungsrat überzeugt davon, dass es angemessen und zeitgemäß ist, so Anteilnahme am Schicksal von Flüchtlingen in aller Welt zu zeigen. Diese Entscheidung bringt ein weiteres Vorhaben der Stiftung erfolgreich zum Abschluss. „Im Geist der Versöhnung wollen wir nicht nur in Berlin ein sichtbares Zeichen setzen, um an das Unrecht von Vertreibungen zu erinnern und Vertreibung international für immer zu ächten“ so Bernd Neumann, Staatsminister im Bundeskanzleramt, BKM.

Hinter dem Medienhack steht das “Zentrum für politische Schönheit”, laut Eigenbeschreibung “ein politikberatender Thinktank des Aktionskünstlers und Menschenrechtlers Philipp Ruch”. Die Initiatoren des Medienhacks versuchen nach eigenen Angaben,

den politischen Druck für eine Öffnung der Stiftung zu erzeugen, der die Stiftung mit dem unrühmlichen Kulturstaatsminister Bernd Neumann aus der Vergangenheit in die Gegenwart zurückkatapultiert, wo es um die Anteilnahme am gegenwärtigen Schicksal von Millionen dezidiert nicht-deutscher Flüchtlinge geht.

Der Vorschlag, drei Menschen mit eigenen, aktuellen Fluchterfahrungen in den Stiftungsrat aufzunehmen, ist also durchaus als ernst gemeint zu verstehen. Man habe sich in Deutschland “etwas zu sehr daran gewöhnt, dass Vergangenheitsbewältigung nie etwas mit der gegenwärtigen politischen Lage zu tun hat und haben darf.”

Offenbar hat die DPA die Pressemeldung der Stiftung ungeprüft übernommen. Dabei hätte man, wenn schon nicht über die Idee, über die angebliche Aussage des Bundespräsidenten stolpern können. Dass dieser eine Bundesstiftung als “Schaustück der Ignoranz” bezeichnet, wäre schließlich eine nie dagewesene Deutlichkeit für Horst Köhler.

Nach Angaben von Ruch sind die Onlineangebote von FAZ, T-Online und Financial Times auf die Aussendung der DPA hereingefallen. Nachdem die Presseagentur auf seinen Hinweis hin eine Korrektur verschickte, sind die entsprechende Artikel allerdings schnell wieder verschwunden.

Update: In Polen scheint die Aktion gut angekommen zu sein, wenn man der Pressemeldung des “Zentrums für politische Schönheit” glauben Schenken darf. Die falsche Pressemeldung der Stiftung hat es dort sogar bis in die Printmedien geschafft: “Mit Begeisterung hat die polnische Tageszeitung “Rzeczpospolita” den Vorschlag der vom Zentrum für Politische Schönheit initiierten Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in seiner heutigen Berichterstattung aufgegriffen.”

von Netzpolitik über Rebelart

„Hübsche“ Aktion!

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„Ein Sieg für alle antiimperlialitsichen Völker(sic!)“ http://momente.blogsport.de/2009/12/09/ein-sieg-fuer-alle-antiimperlialitsichen-voelkersic/ http://momente.blogsport.de/2009/12/09/ein-sieg-fuer-alle-antiimperlialitsichen-voelkersic/#comments Wed, 09 Dec 2009 06:00:48 +0000 Admin Blog Bolivien Politik und DiskussionBolivienEvo MoralesWahlen http://momente.blogsport.de/2009/12/09/ein-sieg-fuer-alle-antiimperlialitsichen-voelkersic/ Die Wahlen in Bolivien sind gefallen. Als eindeutiger Sieger mit 62,5% geht der alte und neue Präsident Evo Morales mit seiner Partei „Sozialistische Bewegung “ hervor. Als zweitplaziert gilt die rechte PPB-CN mit 27,6% gefolgt von der wirtschaftsliberalen Unidad Nacional mit 6,1%. Erstmals hat sich auch die Alianz Socíal mit 2,5% als landesweite Kraft etabliert.

Obwohl die offiziellen Ergebnisse erst am 16. Dezember bekannt gegeben werden, sind die Prognosen mehr als eindeutig.
So hat die realsozialistische Partei ihren historischen Sieg von 2005 noch weiter ausgebaut und – was noch wichtiger ist – sich auch fest in den traditionell oppositionellen Ostprovinzen verankert.
Es wird so mit aller Wahrscheinlichkeit zu keinem zweiten Wahlgang kommen, voraussichtlich wird die MAS sogar 25 Senatssitze erhalten und damit die nötige 2/3 Mehrheit um alleine Gesetze beschließen zu können.

Der überzeugte Antizionist Morales ließ es sich natürlich auch nicht nehmen nach dem Ausgang der Wahlen zu verkünden, dass sein Sieg „ein Sieg für alle antiimperialistischen Regierungen und Völker (sic!)“ sei. Sich angesprochen fühlen dürfen sich damit wohl die islamistischen und/oder autoritären „Brüdervölker“ vom Schlage Kuba, China und Iran.

Trotz dessen lässt der Wahlsieg der „charismatischen Führerfigur“ (Zitat TAZ) Morales auf eine Weiterführung des sozialen Kurses Boliviens hoffen.
Und entgegen seinen ideologischen Bierzelt-Parolen haben Bolivien und die USA (welche Evo Morales bereits gratuliert haben) Verhandlungen aufgenommen ihre Beziehungen zu normalisieren.

Obwohl die MAS in den Tieflandregionen Santa Cruz, Pando und Beni nicht gewinnen konnte, so konnte sie sich dennoch hier stark verankern. In Santa Cruz, wo letztes Jahr noch MAS-Aktivisten gelynchten wurden, erhielt die Partei stolze 40%.
Geschafft hat die Partei dies damit, dass sie die Mittelschicht und die Intelligenz in ihre Strategien mit einbaute.
Auch hat sie sich im Wahlkampf stark auf die Ostregionen konzentriert, so schloss die MAS sogar Bündnisse mit Funktionären der rechtsextremen „Jugendunion Santa Cruz“ um hier Fuß zu fassen.

Dennoch bleibt das Land weiter gespalten. Als ich mich am Wahlsonntag auf dem Plaza Principal in Santa Cruz de la Sierra aufhielt, fuhr triumphierend eine Autokolonne der MAS vorbei. Spontan wurde der Platz laut, die Bürger, die eben noch friedlich auf ihren Bänke saßen, sprangen auf und schrien die vorbeirasenden „MASistas“ an. Und das bei einer Partei die hier 40% erlangte! Selbst die NPD lässt den Normalbürger in Deutschland kalt.

Weiterhin auffallend war die starke Personenfixierung des Wahlkampfes. Niemand sprach von der MAS oder der PPB-CN. Immer hieß es „Ich bin für Manfred“ oder „Evo gewinnt“.

Ach so, falls dies künftige Besucher Boliviens lesen; seid gewarnt: Die Alkohol- und Feier-Prohibition begann (für mich überraschend) schon Freitag!
Naja, dafür war der Verkehr am Wahltag ungeahnt normal. Ein Taxi zu bekommen war kein Problem. Im Vergnügungsviertel „Equipetrol“ war sogar Stau. Fahrrad fahren konnte ich trotzdem.

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Wahlen http://momente.blogsport.de/2009/12/04/wahlen/ http://momente.blogsport.de/2009/12/04/wahlen/#comments Fri, 04 Dec 2009 04:53:49 +0000 Admin Blog Bolivien Politik und DiskussionBolivienEvo MoralesIranMassakerMenschenrechteWahlen http://momente.blogsport.de/2009/12/04/wahlen/ Am kommenden Sonntag, dem 6. Dezember finden hier in Bolivien die Wahlen für den Präsidenten und das Parlament statt.
Hier alles Wichtige „kurz“ zusammengefasst.

Die größte Partei, die antritt und der gleichzeitig auch wieder die besten Chancen eingeräumt werden, ist die „Sozialistische Bewegung“ (Moviento al Socialismo – MAS) mit dem amtierenden Präsidenten Evo Morales.
Sie vertritt einen sozialistischen, nationalistischen, antiamerikanischen und indigenen-völkischen Kurs. Seit Amtseintritt Morales zählt Bolivien neben Nicaragua, Kuba und Venezuela zu den Ländern Südamerikas, welche den Sozialismus des 21. Jahrhunderts propagieren. Davon ist man jedoch in Bolivien – das als Entwicklungsland und ärmstes Land Südamerikas gilt – noch sehr weit entfernt. Positive Entwicklungen in der letzten Amtsperiode sind jedoch neben diversen Sozialprogrammen (gerade für das ländliche Gebiet) eine sehr erfolgreiche Alphabetisierungskampagne und die Einführung einer (vorher nicht existierenden) gesetzlichen Altersvorsorge. Dadurch ist Bolivien nun erstmals auf dem Weg zu einem Sozialstaat.
Auch hat sich die allgemeine ökonomische Situation verbessert, während Korruption und Kokainproduktion jedoch angestiegen sind.

Weitere ökonomische und politische Erfolge erhoffen sich Evo Morales und seine Genossen durch Verstaatlichung und Nationalisierung wirtschaftlicher Ressourcen und Prozesse.

Wichtige Handelspartner werden dabei auch gerne ideologisch bestimmt, so hat Bolivien beste Beziehungen (in jederlei Hinsicht) zu Venezuela und dem Iran. Letzterer entsandte seinen Präsidenten Diktator Ahmadinejad vorletzte Woche nach in das Andenland um die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen. Bolivien schenkt dem Iran auch gleich noch einen Fernsehsender und bot ihm ein gemeinsames Vorgehen in der Uran-Angelegenheit an. Das gemeinsame Feindbild USA macht’s möglich.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für Evo Morales und seine Anhänger ist seine „indigene Ethnizität“. Nach jahrhundertelanger Unterdrückung und rassistischer Diskriminierung der Ureinwohner Boliviens ist in diesem Land, dessen Bevölkerung zu 72% aus „Indígenas“ besteht, mit Evo Morales das erste Mal ein ebensolcher Präsident.
Dieser machte die RassenEthnien-Frage auch gleich zur politischen Tagesordnung und erklärte Bolivien zum multiethnischen und multinationalen Staat. Das Land hat 37 gleichberechtigte Amtssprachen und seit einigen Monaten ist nun auch die Flagge der Hochland-Indígenas Quechua und Aymara neben der offiziellen Amtsflagge Staatssymbol. Sie muss – laut Verordnung – nun immer neben der offiziellen rot-grün-gelben Staatsflagge gehisst werden.
Damit macht sich der „Aymara-Präsident“ nicht nur Freunde: Anhänger von Tiefland-Indígena –“Völkern“ haben mit ebendieser Flagge und Kultur nichts zu tun und fühlen sich bevormundet. Das geht teilweise so weit, dass einige in dem neuen Kurs der MAS auch einen kulturell-politischen „Eroberungszug“ der Hochland-Indigenas sehen, welcher schon in vor-kolonialer Zeit probiert wurde und nun auf modern-staatlichem Weg zu realisieren versucht wird.

Während die Gleichstellung der Indígenas natürlich ein emanzipatorischer Zug war, ist es kritisch zu beurteilen nach dieser Emanzipation weiterhin eine Politik zu verfolgen in der die „völkisch“ – ethnische Identität des Individuums weiterhin eine Rolle spielt und Tradition und Spiritualität positiv betont werden.

Größter Herausforderer der Regierungspartei ist die autoritäre Partei „Plan zum Fortschritt – Nationale Vereinigung“ (PPB-CN) die vor allem die Interessen der Oligarchie vertritt. Ihr Präsidentschaftskandidat ist Manfred Reyes Villa, ehemaliger Militär.
Spektakulärer ist jedoch der Kandidat für die Vize Präsidentschaft: Leopoldo Fernández, welcher gerade für Mitschuld am Pando Massaker in Untersuchungshaft sitzt und von dort aus seine Wahlkampagne macht. Der Ex-Präfekt des Departements „Pando“ wird verdächtigt einen bewaffneten Überfall auf eine MAS-Bauern Demonstration im September vergangen Jahres mit organisiert zu haben, bei dem etliche Demonstranten im Maschinengewehrfeuer der angreifenden Faschisten umkamen.
Während er auf seine Verurteilung für „Terrorismus, Mord, der leichter und gefährlicher Körperverletzung sowie der Bildung einer kriminellen Vereinigung und der Tötung“ wartet, denkt er sich in seinem Einzelzimmer gerne neue Wahlstrategien aus und beschwert sich gerne mal, dass ihm zu wenig Meinungsäußerung gewährt wird.

Dritt-wichtigste Partei ist die wirtschaftsliberale „Nationale Einheit“ (Unidad Nacional – UN) mit dem Unternehmer und Wirtschaftswissenschaftler Samuel Doria Medina als Präsidentschaftskandidaten.

Das die MAS die Wahl gewinnen wird, steht jetzt schon fest. Aktuelle Umfragen bestätigen ihr ca. 54% der Stimmen. Danach folgt die PPB-CN mit 20% und die UN mit ca. 11%. Den anderen Parteien werden 3% und weniger bescheinigt.
Das Evo Morales wieder Präsident wird, gilt also als bestätigt, was nur noch nicht ganz sicher ist, ist ob die MAS wieder eine Zwei-Drittel Mehrheit im Parlament bekommt, welche für alleinige Gesetzgebung erforderlich ist.
Nicht auszuschließen werden auch Versuche des Opposition sein, das Wahlergebnis auf rechtlicher und politischer Basis anzweifeln.

Doch gerade gegen eine Wahlfälschung wurde mehr als genug unternommen. Nicht nur dass bereits Horden von Wahlbeobachtern ihre Arbeit aufgenommen haben – vor der Wahl lief eine riesige Registrierungskampagne an. Jede_r der/die wählen will muss sich biometrisch registrieren lassen. Biometrisches Photo, Fingerabdruck, Unterschrift, etc. – das volle Programm.
Das brachte natürlich auch nicht wenige Probleme mit sich. Zum einen konnten sich im Ausland wohnende Bolivianer nur registrieren lassen, wenn sie in USA, Spanien, Brasilien und Argentinien wohnen. Allen anderen ist es verwehrt wurden an der Registrierung und damit an der Wahl teilzunehmen. Und selbst in den besagten Ländern konnten sich durch Verzögerungen nicht alle registrieren lassen. Nach gängigen Schätzungen leben ca. 1,5 Millionen wahlberechtigte Bolivianer im Ausland. Dies ist nicht wenig, so sind z.B. die Stimmen von Bolivianern in Buenos Aires entscheidender für das Wahlergebnis als alle aus dem Departement Pando.

Aber auch in Bolivien selber war es Teilen der Bevölkerung – vor allem vom Land – nicht möglich an der Registrierung teilzunehmen. Hauptgrund ist, dass hier noch immer viele Menschen keine Ausweispapiere und in einigen Fällen noch nicht einmal Geburtsurkunden haben – welche notwendig für die Registrierung sind.

Die Opposition bestand vor der Wahl auf diese strengen Kontrollen und die Registrierung – wohl wissend das dabei ein nicht unbedeutender Teil der Land- und auswärtigen Bevölkerung – beides traditionell MAS Wähler – ausgeschlossen wird. Dies lässt sich ohne weiteres als politischer Schachzug werten.

Unangenehm für die von der Wahl Ausgeschlossenen ist weiterhin, dass es eine Wahlpflicht in Bolivien gibt. Das heißt, wer nicht an der Wahl teilnimmt, der kann (als Sanktion) in den nächsten zwei Monaten keine Banktransaktionen tätigen. Wahlmüden Staatsangestellten wird im kommenden Monat kein Gehalt ausgestellt.

Um weitestgehende Unruhen am Wahltag selber zu vermeiden setzt die Regierung Polizeikräfte und Soldaten in Bereitschaft. Bereits ab Samstag wird kein Alkohol mehr verkauft oder ausgeschenkt, keine Bar hat offen.
Am Sonntag selbst sind alle Geschäfte zu, selbst Autofahren ist wegen der Sicherheit nicht erlaubt.

Ich freue mich also auf Fahrradfahren auf autofreien Schnellstraßen :-)

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Lichtbilder http://momente.blogsport.de/2009/11/27/lichtbilder/ http://momente.blogsport.de/2009/11/27/lichtbilder/#comments Fri, 27 Nov 2009 03:52:02 +0000 Admin Blog Bolivien Genüße und Feierei WerbungBoliviencochabamba http://momente.blogsport.de/2009/11/27/lichtbilder/ Ich habe nun in endlich mal einige Photos geschossen (und zwar während meiner kleinen Reise nach Cochabamba) und möchte die euch auch nicht vorenthalten. Die Bilder veröffentliche ich nach und nach auf meinem eigens dafür angelegten Photo-Blog http://leavetheworld.tumblr.com/.

Ich denke, irgendwann komme ich auch mal dazu hübsche Bilder von Santa Cruz zu machen.

Cochabamba

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